Die Berufsschule – direkt im Hause

Berufsschulunterricht wird nach dem Hessischen Schulgesetz in den ersten zwei Jahren der Werkstattzugehörigkeit direkt innerhalb der Darmstädter Werkstätten für Menschen mit Behinderung angeboten. Unterrichtet wird in zwei verschieden starken Lerngruppen.

Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung hat nach SGB IX die Aufgabe, Menschen mit Behinderung eine angemessene berufliche Erst- und Weiterbildung zur Persönlichkeitsentwicklung in beruflichen Bezügen anzubieten.
Ziel des Berufsschulunterrichts ist es, die Werkstatt bei der Erfüllung dieser Aufgabe zu unterstützen.
Unter Anleitung erfahrener Sonderschulpädagogen/-pädagoginnen werden die bereits in der Schule erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten wiederholt, weiter vertieft und ausgebaut.

Wesentliche Inhalte sind die Arbeitsprozesse in der Werkstatt sowie Themen aus der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler. Die Kulturtechniken werden vorrangig im Rahmen des berufsbezogenen Unterrichts geübt, ergänzt durch Lehrgänge zu spezifischen Fertigkeiten (Mathematik, Umgang mit der Uhr, Umgang mit Geld, etc.) Allgemeinbildende Themen können aus aktuellem Anlass, aufgrund individueller Wünsche oder pädagogischer Notwendigkeiten frei gewählt werden. Lebenspraktische Vorhaben (Arbeit in der Küche, kreative Vorbereitung eines Festes, usw.) runden das Angebot des Berufsschulunterrichts ab.

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